Bernstein
Aus Northwoodcycling
| Fakten | |
|---|---|
| Spot: | Naturdenkmal und Aussichtspunkt |
| Höhe: | 691 m |
| Lage: | zwischen Michelbach und Bernbach über dem Murgtal |
| Karte: | Karte des Schwarzwaldvereins (LVA Baden-Württemberg) Blatt 1 "Karlsruhe Pforzheim" |
| Koordinaten: | N48 48.639, E8 23.782 |
| Autor: | bluesky |
Von Bernbach kann man den Bernstein über die Holländersteige (Weg für die Drachenflieger) und über 2 weitere Wege die vom Schwarzwaldverein gut ausgeschildert sind erreichen. Egal wie man es machen möchte es müssen über 200 Höhenmeter in recht kurzer Distanz überwunden werden. Ein etwas längerer Weg führt direkt von Bad Herrenalb (über den Falkenstein) hinauf zum Bernstein.
Am Bernstein findet sich natürlich der Fels selbst, ein geniale Aussichtspunkt über das Murgtal, ein Schutzhütte, Bänke und Tische und auch eine Grillstelle. Vom Bernstein kann man in recht kurzer Zeit den Mauzenstein und das Käppele erreichen.
Der Bernstein liegt am Historischen Grenzweg zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg.
Geschichte des Bernsteins:
Die Geschichte des Bernsteins reicht bis ins frühe Erdmittelalter zurück. Vor 240 Millionen Jahren entstand innerhalb mehrerer Millionen Jahre im heutigen Süddeutschland eine bis zu 300 Meter dicke Buntsandsteinschicht, eines der späteren Deckgebirge von Schwarzwald und Vogesen. Vor 50 Millionen Jahren begann die Erdoberfläche zwischen dem heutigen Schwarzwald und den Vogesen sich abzusenken, der Oberrheingraben entsteht. Während dieser bis heute noch nicht abgeschlossenen Entwicklung setzte vor 5 Millionen Jahren eine starke Hebung und Aufkippung der Grabenränder ein. In diese Zeit fällt die eigentliche Entstehung des Bernsteinfelsens.
Vor etwa 40.000 Jahren beginnt der Mensch die Erde zu bevölkern. Ob die Kelten (400 v.Chr.) diesen Felsen schon kannten ist ungewiss. Sicher ist dagegen dass es kaum mehr als 150 Jahre her ist deit der Bernstein ein bevorzugtes Wanderziel wurde. Heute ist der Bernstein das letzte Naturgebilde dieser Art im Nordschwarzwald.
Quelle: Tafel des Forstamtes Bad Herrenalb am Bernstein
